VW Passat Variant 2.0 TDi (3C)

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  • Variant Business
    IQ Light Matrix-LED, AHK, Travel Assist (teilautonom fahren), Navi Discover Pro, getönte Scheiben, heizbare Frontscheibe (nie mehr ohne!), Kameras rundum („Area View“), …
  • Mangangrau Metallic
  • gebaut 03/2020
  • 2,0l TDI SCR, 140kW, Euro 6d-TEMP (DFHA)
  • 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe (UAX)
  • bei mir ab 2020
  • Verbrauch laut Hersteller 4,6 l/100km, in echt: verbrauch_passat2020_color
  • laut Hersteller 120 g/km CO2

Nach gut acht Jahren Abstinenz wieder ein Passat. Mein erstes Auto mit Automatik; natürlich bin ich auch schon öfter Automatik gefahren, nur meine eigenen Autos hatten immer Schaltgetriebe – was sich vor allem im Stau und im Stadtverkehr so manches Mal als lästig erwiesen hat.

Erste Eindrücke

Der Laderaum läßt sich nach unten nochmal um ~10cm erweitern, in Verbindung mit der fast komplett leeren Reserveradmulde (Notlaufreifen kommen ohne Ersatzrad, Wagenheber, Kompressor, …) kann man da wirklich viel unterbringen. Die Beinfreiheit auf der Rückbank ist um ein paar cm gewachsen, insgesamt fühlt es sich nach mehr Platz innen an. Sitze sind erstmal ungewohnt und neu, aber nicht unbequem; es wird eine Weile dauern, die optimalen Einstellungen zu finden, fürchte ich. Die erste Urlaubsreise wird zeigen, in welchen Richtungen der Laderaum jetzt andere Abmessungen hat.

Das Infotainment-System (MIB3) überwältigt mich erstmal mit seinen ganzen Einstell- und Konfigurationsmöglichkeiten; leider ist die mitgelieferte Betriebsanleitung in dieser Richtung nur sehr oberflächlich, fast schon unvollständig. Wenn man das System kennt, versteht man auch die Anleitung – aber umgekehrt erschließen sich die vielen Optionen nicht unbedingt aus der Anleitung. Auch das wird wohl ein längerer Reifeprozess. Hoffentlich lassen sich die wesentlichen Einstellungen auch tatsächlich online im Nutzerprofil speichern, so wie VW das verspricht. Und ich bin gespannt, ob das mit den versprochenen Online Kartenupdates auch tatsächlich so reibungslos funktioniert. (Spoiler: tut es)

Juli 2020:

Die Reichweite ist beeindruckend: der erste Tankstopp war nach 1200km fällig (Rest-Reichweite laut Anzeige noch ~100km). Bei der Gelegenheit macht sich dann aber auch der im Vergleich zum vorherigen Mondeo größere Tank bemerkbar, ich konnte immerhin 65 Liter ohne größere Wartezeiten einfüllen. Zum Vergleich: die größte Tankmenge beim Mondeo waren 64,4 Liter nach 1000 km – da war aber der Tank auch gefühlt schon fast trocken.

Ein paar kleinere „Aufhübschungen“ werde ich noch vornehmen:

  • die Ladekante bekommt gegen Kratzer eine Schutzfolie von Luxshield aufgezogen (erledigt)
  • die Kofferraumleuchte bekommt eine LED (das ist die einzige Innenleuchte mit konventioneller Glühbirne) (erledigt, für kleines Geld bei eBay)
  • die hinteren Türen werden (wie die vorderen Türen) mit Ausstiegsleuchten ausgerüstet; ab Werk gibt’s die nur mit dem Ambientelicht (ab 230€ extra), bei mir sind da nur rote Reflektoren eingeclipst. (ebenfalls für schmales Geld bei eBay erstanden, hier steht der entscheidende Trick für die Stromversorgung)
  • hinten im Fußraum werde ich ebenfalls die Beleuchtung nachrüsten; auch die gibt’s ab Werk erst gegen Aufpreis in irgendeinem Lichtpaket. (erledigt)

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