Ford Explorer Select AWD

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Ab sofort reduziere ich meinen CO2 Fußabdruck und fahre vollelektrisch. Nach so langer Zeit ist das eine interessante Umstellung, es fährt sich doch deutlich anders als ein Verbrenner.

Eckdaten

  • Explorer Select AWD
    Fahrerassistenzpaket (Head-Up Display, Parkassistent, 360° Kamera, …), Komfort-Paket (Ergonomiesitze, Lenkradheizung, …), Wärmepumpe, einklappbare Anhängerkupplung, 21″ Alufelgen im Sommer, 19″ im Winter
  • 79 kWh (Extended Range)
  • 250 kW
  • Agate Black Metallic
  • gebaut 09/2025, EZ 12/2025, Übernahme 01/2026 (mit 54 km)
  • Verbrauch kombiniert (WLTP): 17,4-16,1 kWh/100 km
  • Verbrauch tatsächlich (ohne Ladeverluste):

Erste Eindrücke

Man sitzt erstaunlich hoch – der Weg zum Boden ist deutlich weiter als beim Passat oder Mondeo. Die AGR-Sitze von Ford sind noch so gut wie „früher“, wenn man sie irgendwann richtig eingestellt hat. Er fühlt sich übersichtlicher und handlicher an, als er von außen aussieht. Der Antritt ist brutal, die 545 Nm sind elektrotypisch sofort verfügbar und durch die breiten Reifen geräuschlos auf die Straße gebracht. Es empfiehlt sich, den Gasfuss nur ganz sanft zu bewegen, ansonsten schlägt der Kopf öfter mal an der Kopfstütze an. An die Ruhe gewöhnt man sich schneller, allerdings wird der Fahrtwind jenseits von 150 km/h deutlich hörbar.

Die Sitzfläche der Rückbank ist relativ kurz, man sitzt gefühlt nur auf der Kante, obwohl man hinten angelehnt ist; wir werden sehen, wie bequem (oder nicht) das auf längeren Strecken ist. Sparsam war Ford auch bei der Beleuchtung: Ambientebeleuchtung gibt es nur im Premium, aber selbst da fehlt eine Fußraumbeleuchtung genau wie außen eine Umfeldbeleuchtung. In den Türen gibt es nichtmal Rückstrahler o.ä., die den rückwärtigen Verkehr vor einer offenen Tür warnen würden. Zum Glück habe ich da noch passendes Klebeband im Keller, den Aufwand ist es mir wert.

Tagebuch

km 854: mehr Stauraum

Bei Ford gibt es (wie allgemein bei dieser Plattform üblich) vorne unter der Haube viel Luft und keinerlei nutzbaren Stauraum. Aber zum Glück kann man diesen Mangel abstellen – ich habe mich gegen den Frunk von Ford (Volumen: 16,5 Liter) und für den deutlich größeren von frunk.at (Volumen: 51 Liter) entschieden. Der Einbau ist schnell erledigt, es sind tatsächlich nur 4 Clips, die man beherzt an der Stange im Motorraum einrasten muss. Einzig die Haltestange der Motorhaube stört beim Einbau und ist im Weg; sobald der Frunk einmal an Ort und Stelle sitzt, passt wieder alles. Und im Gegensatz zum Ford-Frunk kommt man hier immer noch bequem an die Scheibenwaschanlage.

Endlich ein Platz für das sperrige Ladekabel, Regenschirm und allen möglichen anderen Kleinkram 🙂

Der Kofferraum ist eben doch eine ganze Ecke kleiner als beim vorherigen Passat, der zusätzlich auch noch eine leere Reserveradmulde unter dem Doppelboden als Stauraum hatte. Beim Explorer ist der verfügbare Platz unter dem Doppelboden nicht gerade üppig, denn in dem sowieso schon kleinen Fach ist auch noch der Subwoofer verbaut. Und alles, was man im Doppelboden verstaut, braucht den gleichen Platz, wenn man den Boden mal tieferlegt und das maximale Ladevolumen ausnutzen will.

km 860: mehr Sicherheit

Man kann zwar zusätzliche Haltepunkte ab Werk bestellen, aber das passende Gepäcknetz gibt es nur im Zubehör und leider auch nur von Ford (zum Glück ab und an mit Rabattcode). In den vorherigen Autos habe ich immer ein Trennnetz gehabt und tatsächlich auch öfter mal benutzt. Auch hier ist mir meine Sicherheit den Aufpreis wert, ich möchte keine Ladungsbestandteile mit meinem Rücken oder Kopf abbremsen müssen.

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