Fachbegriffe kurz erklärt

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Für alle Nicht-Eingeweihten folgt hier eine Erklärung der wichtigsten Begriffe und Gebräuche aus der Einladung:

  • Anti-Alkoholisches
    nicht immer, aber immer öfter bei Autofahrern beliebter Sammelbegriff für legale Getränke ohne Ethanolgehalt; auch bekannt unter Marken- und Produktbezeichnungen wie z. B. Cola (auch: Coke), Fanta, Sprite, Gerolsteiner, Abfallsaft, O-Saft, A-Saft u.a.
  • Boßeln
    auch „bosseln“. Dieser norddeutsche Sport ist wesentlich schwieriger, als man gemeinhin annehmen möchte – deshalb haben wir den Spielregeln auch eigene Seiten gewidmet. Man könnte es vielleicht am besten als Mannschaftskegeln im Freien mit stimmungsfördernden Umtrünken definieren. Mehrere Gruppen müssen versuchen, eine bestimmte Wegstrecke mit möglichst wenigen Würfen der Boßelkugel zu bewältigen. Sie ist aus Hartgummi oder aus Pockholz mit einem Eisenkern, wiegt 1.200 g und hat einen Durchmesser von 12,5 cm.
  • brassica oleracea
    Den Botanikern natürlich sofort klar, quasi selbsterklärend; für alle anderen: s. Grünkohl
  • Bremen
    1. Freie Hansestadt Bremen, kleinstes Land der Bundesrepublik Deutschland, umfasst die Städte Bremen und Bremerhaven, 404 km², 685.000 Einwohner; Landesregierung ist der Senat (Bürgermeister H. Scherf, SPD, seit 1995 Koalitionsregierung von SPD und CDU).
    2. nach Hamburg wichtigste deutsche Seehafenstadt, an der Weser, 549200 Einwohner; an Kunstdenkmälern reiche Altstadt (Dom, Rathaus, der steinerne Roland u. a.); Universität, Hochschulen, Überseemuseum; Handelsplatz (Importe); Industrie: Schiffbau, Maschinenbau, Elektrotechnik, Kaffee- und Teeverarbeitung. Geschichte. 787 wurde Bremen Bischofssitz, 845 anstelle Hamburgs Erzbischofssitz, trat 1358 der Hanse bei, wurde 1541/1646 Reichsstadt, die ihre Unabhängigkeit wahren konnte, während das Hochstift 1648 an Schweden, 1715 an Hannover fiel. Seit 1815 ist Bremen Freie Hansestadt.
  • Euro
    seit 1.1.2002 die übliche Währung für finanzielle Transaktionen in verschiedenen Ländern Westeuropas, löste u.a. die seit 1950 gültige D-Mark ab.
    Abkürzung EUR, Eurozeichen €, europäische Einheitswährung; 1 Euro = 100 Cent (Eurocent). Der Euro wurde zum 1. 1. 1999 in den zunächst 11 (2001: 12) Teilnehmerländern der EWU (Euro-Zone) als Buchgeld im bargeldlosen Zahlungsverkehr eingeführt. Im Bargeldbereich werden die für einen Übergangszeitraum als Untereinheit des Euro weiter geltenden nationalen Währungen erst zum 1. 1. 2002 durch den Euro als gesetzliches Zahlungsmittel ersetzt. Die Banknoten haben eine Stückelung von 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro, die Münzen von 1, 2, 5, 10, 20, 50 Cent sowie 1 und 2 Euro.
  • Grünkohl
    lat. brassica oleracea, auch: Blattkohl, Form des Kohls mit einzelständigen, krausen Blättern.Kohl, im engeren Sinne Gemüsekohl Brassica oleracea dessen Stammform an den Küsten des Mittelmeers und der Nordsee wächst. Viele Zuchtformen wie: Blattkohl (Grünkohl, Winterkohl, Zierkohl, Federkohl, Palmkohl, Brassica oleracea var. acephala); Wirsing (Savoyer Kohl, Welschkohl, Brassica oleracea var. sabauda); Kopfkohl (Weiß- und Rotkraut, Zuckerkopf, Brassica oleracea var. capitata); Rosenkohl (Sprossenkohl, Brassica oleracea var. gemmifera); Blumenkohl (Spargelkohl, Broccoli) und Kohlrabi dienen als Gemüsepflanzen; Markkohl und Stammkohl sind Futterpflanzen.
  • Pinkelwurst
    Nicht im entferntesten so, wie der Name spontan vermuten läßt, sondern: geräucherte Grützwurst
  • Pinkelzeit
    Auch wieder nicht das, was man aus dem Textzusammenhang als Folge des Bier- und Schnapskonsums erwarten könnte, sondern einfach nur eine andere Bezeichnung für „Winter“ bzw. die bevorzugte Konsumierungszeit der Pinkelwurst.
  • Regen
    tropfenförmiger Niederschlag; entsteht dadurch, dass kleine, schwebende Wolkentröpfchen durch versch. Prozesse zu größeren Tropfen anwachsen, die von der Luftströmung nicht mehr getragen werden. Durch aus der Luft ausgewaschene Substanzen wie Kohlensäure, Schwefelsäure fördert der R. die Verwitterung von Gesteinen und wirkt als Dünger.Vor allem im rheinischen Winter häufiges Wetterphänomen; geht einher mit Verdunkelung der Sonne und dämmerungsähnlichen Lichtverhältnissen; aus hochliegenden Nebelbänken fließt mehr oder weniger viel Wasser nach unten ab, was unweigerlich zu Auflösungserscheinungen bei allen nicht befestigten und versiegelten (z. B. durch Asphalt) Bodenverhältnissen; Hauptgrund für die Erfindung von Waschmitteln (wenn man der Werbung glauben darf).
  • Rheinland
    deutsche Gebiete zu beiden Seiten des Mittel- und Niederrheins, besonders die ehemalige preußische Rheinprovinz. – Durch Caesar kam das linke Rheinufer unter römische Herrschaft; während der Völkerwanderung drangen die Franken ins linksrheinische Gebiet ein und schufen von hier aus das Fränkische Reich, das die Rheinlande umfasste. Im Karolingerreich wurden sie zur Mittelachse des Reiches und kamen bei den Reichsteilungen (870 Vertrag von Mersen) an das Ostfränkische, spätere Heilige Römische Reich. Im Mittelalter bildeten sich geistliche und weltliche Fürstentümer. Seit dem 17. Jahrhundert strebte Frankreich nach der Rheingrenze: Es gewann 1648 das Elsass (ohne Straßburg), besetzte 1681 u. a. Straßburg und erhielt 1766 das Herzogtum Lothringen. In den französischen Revolutionskriegen erreichte Frankreich vorübergehend sein Ziel, musste jedoch 1815 mit Ausnahme Straßburgs und Teilen Lothringens das Rheinland wieder an Deutschland zurückgeben. Auf dem linken Rheinufer wurde die preußische Rheinprovinz gebildet; daneben entstanden die bayerische Rheinpfalz sowie als Teil des Großherzogtums Hessen-Darmstadt Rheinhessen.Wichtigste Städte: Köln, Bonn und Düsseldorf; die Einheimischen zeichnen sich durch ihr freundliches Wesen und ihre Weltoffenheit aus, was man nicht zuletzt auch daran erkennt, dass immer wieder selbst Düsseldorfer, Niederrheiner und Bergheimer ohne Probleme in die Welt- und Medienstadt Köln hereingelassen werden.
  • Teebeutelwerfen
    alter friesischer (?) Brauch mit unklaren Ursprüngen.
    Und viel schwerer, als es sich anhört……

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